Aktuell
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Sie sind herzlich zur Mitgliederversammlung des Guatemalanetzes Bern am Donnerstag, 20. Juni 2013, im le Cap in Bern eingeladen.
Raquél León, HEKS-Koordinatorin in Guatemala, berichtet von aktuellen Ereignissen in Guatemala und erläutert, welche Bedeutung internationale Solidarität und Präsenz in diesem Kontext haben.
Die Einladung mit allen relevanten Angaben und Traktandenliste finden Sie hier.

Guatemala hat Geschichte geschrieben! Zum ersten Mal weltweit ist ein ehemaliger Staatschef vor einem nationalen Gericht wegen Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt worden. Es ist ein Meilenstein im Kampf gegen die Straflosigkeit und eine späte Genugtuung für die Opfer des 36-jährigen Bürgerkriegs.
Lesen Sie hier einen ausführlichen Artikel zum Thema in der NZZ und schauen sie sich hier Bilder zur Urteilsverkündung an.

Vor Kurzen berichteten wir von der Attacke gegen vier Xinca-Autoritäten, die sich gegen den Bergbau in ihrer Region gewehrt hatten. Nun hat der Präsident Otto Pérez Molina den Ausnahmezustand über das Gebiet verhängt, womit fundamentale Grundrechte ausser Kraft gesetzt werden, und hält den öffentlichen Raum durch das Militär besetzt, was unter der Bevölkerung Angst und Schrecken verbreitet. Das Guatemalanetz Bern ist sehr besorgt über diese Entwicklungen und hat die Schweizer Regierung gemeinsam mit dem Guatemala-Netz Zürich in einem Brief aufgefordert, aktiv zu werden.
Lesen Sie hier einen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung und den ensprechenden Leserbrief von Toni Steiner, Präsident des Guatemala-Netz Zürich.
Hier finden Sie eine Fotoreportage, welche die Situation dokumentiert.
Unter folgendem Linke finden Sie die Stellungnahme von Bischof Cabrera der Diözese Jalapa.

Das Guatemalanetz Bern ist besorgt über den Entscheid, den Prozess wegen Völkermord gegen Ex-General Rios Montt für ungültig zu erklären. Der Entscheid bedeutet für die Opfer von schwerwiegenden Menschen-rechtsverletzungen einen herben Rückschlag in ihrem langjährigen Kampf um Gerechtigkeit und gegen die Straflosigkeit.
Lesen Sie hier einen Artikel zum Thema.
Hören Sie zudem hier einen Beitrag im Echo der Zeit, welcher den Zusammenhang zwischen Guatemalas Reichtum an Boden-schätzen, der zunehmenden Gewalt im Land, der Militarisierung unter Otto Pérez Molina und der Annulierung des Prozesses gegen Rios Montt aufzeigt.

Mit 142 : 17 Stimmen sprach sich der Nationalrat für die Aufrecht-erhaltung der Schweizer Botschaft in Guatemala aus.
In einem Klima von zunehmender Verfolgung von Menschrechts-verteidigerinnen und sozialen Bewegungen in Guatemala, ist internationale Präsenz und Aufmerksamkeit von grosser Bedeutung. Das Guatemalanetz Bern freut sich deshalb über den Entscheid und fordert den Bundesrat auf, die deutlichen Stimmen aus dem Parlament und der Schweizer Zivilbevölkerung ernst zu nehmen.
Einen Artikel zum Thema finden sie hier.

Das Guatemalanetz Bern ist tief erschüttert über die Ereignisse vom 17. März 2013 in Santa Maria Xalapán, Guatemala. Vier Autoritäten einer Xinca-Gemeinde, die sich gegen den Bergbau in ihrem Territorium wehrt, wurden entführt, misshandelt und gefoltert. Drei Überlebten den Angriff, einer wurde am nächsten Tag ermordet aufgefunden. Ein eindrückliches Video zu den Ereignissen finden Sie hier.
Lesen die den Brief, den das Guatemalanetz Bern und Zürich gemeinsam an die betroffene Gemeinde geschickt haben.
Die Gedanken von Toni Steiner, Präsident des Guatemalanetz Zürich, der das Gebiet noch vor Kurzem besucht hat, lesen Sie hier.

Gemeinsam mit 19 anderen Menschenrechtsorganisationen und Hilfswerken hat das Guatemalanetz Bern dem EDA einen Brief zukommen lassen. Darin werden konkrete Vorschläge zur Weiterführung des Schweizer Engagements in Guatemala gemacht.
Lesen Sie die Mitteilung von Alliance Sud und den Brief hier.

Als erster Präsident der Bürgerkriegszeit von 1960-1996 muss sich Efraín Ríos Montt zusammen mit dem früheren Chef des Militärgeheimdienstes José Rodríguez Sanchez wegen Völkermord vor Gericht verantworten. Dieser Entscheid des guatemaltekischen Strafgerichtshofes ist ein historischer Meilenstein im Kampf gegen die Straflosigkeit in Guatemala.
Lesen Sie hier einen Artikel von swissinfo.ch auf Spanisch einen Artikel der NZZ auf Deutsch und hier die Pressemitteilung der NGO Impunity Watch auf Spanisch.

Das Guatemalanetz Bern begrüsst den Entscheid der Aussenpo-litischen Kommission (APK) des Nationalrates, den Bundesrat aufzufordern, die Botschaft in Guatemala nicht zu schliessen.
Lesen Sie hier die entsprechende Mitteilung der APK und hier den Artikel in der Prensa Libre (spanisch).

Beim stärksten Beben seit 1976, mit einem Wert von 7.2 auf der Richterskala, sind am 7.11.2012 rund 50 Menschen ums Leben gekommen. Das Guatemalanetz Bern erklärt sich solidarisch mit den Opfern und wünscht einen möglichst reibungslosen Wiederaufbau.
Lesen Sie hier den Artikel in der Neuen Züricher Zeitung.

Am 4. Oktober 2012 sind bei einer friedlichen Demonstration 8 Menschen getötet und 34 zum Teil schwer verletzt worden. Das Guatemalanetz ist zutiefst besorgt über diese Ereignisse, da sie die allgemeine Tendez zunehmender Gewalt und Repression gegenüber Bevölkerungsgruppen, die ihre Territorien und Rechte verteidigen, deutlich machen.
Lesen Sie hier einen kurzen Artikel zu den Vorfällen oder schauen Sie in den Bericht des UN-Büros in Guatemala hinein.
Ein internationales Pressecommuniqué finden Sie hier auf Spanisch, Englisch und Französisch.
Das Guatemalanetz Bern hat einen Brief für den besseren Schutz von Menschenrechts-verteidigerInnen an den Präsidenten Otto Pérez Molina mitunterzeichnet.

Obwohl der Ausnahmezustand offiziell beendet ist, leidet die lokale Bevölkerung nach wie vor unter der starken Militarisierung, der Beschneidung ihrer Rechte und der Verfolgung und willkürlicher Verhaftung derjenigen, die sich gegen die Installation des Wasserkraftwerkes wehren.
In einem offenen Brief an die Generalstaatsanwältin Claudia Paz y Paz wird die sofortige Freilassung von 11 politischen Gefangenen gefordert.
Mehr über die Situation in Santa Cruz de Barrillas lesen Sie auf Spanisch hier.

In einer Mitteilung drücken die Pfarrer der Diözese Santa Rosa ihre Besorgnis über die zunehmenden sozialen Konflikte aufgrund des Bergbaus in ihrer Region aus. Zudem kritisieren sie, dass die katholische Kirche und soziale Organisationen als rückständige Entwicklungsgegnerinnen bezeichnet werden, weil sie sich gegen die Minen und für das Leben aussprechen.
Das Kommuniqué ist hier in Spanisch zu finden.

Personen und Gruppen, die sich in Lateinamerika für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen, werden häufig als Kriminelle und Terroristen diskreditiert und verleumdet. Verschiedene europäische Netzwerke und internationale Organisationen haben eine interessante Untersuchung dieses Phänomens publiziert.
Lesen Sie hier in Spanisch, hier in Französisch und hier in Englisch.

Mit dem politischen Klima hat sich für die Organisation "Liga Guatemalteca de Higiene Mental" auch ihre finanzielle Situation verschärft. In ihrem Brief an das Guatemalanetz Bern bittet die Organisation, die sich für die Menschenrechte und gegen Gewalt einsetzt, um kleine und grosse Spenden.
Hier erfahren Sie mehr über das Projekt "Mi Territorio Sin Violencia", für das die Liga dringend Geld benötigt.
Wenn Sie spenden möchten, melden Sie sich bitte beim Guatemalanetz Bern. Vielen Dank!

15 Organisationen und Hilfswerke, die in Guatemala tätig sind, haben gemeinsam in einem Brief an Bundesrat Didier Burhalter gegen die geplante Schliessung der Schweizer Botschaft protestiert.
Den Brief finden Sie hier.
Während die Firma Goldcorp die Gemeinde San Miguel Ixtahuacán mit "freiwilligen Abgaben" besticht, wird die Mine Marlin vom internationalen Volkstribunal für Gesundheit wegen ihrer schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Natur verurteilt.
Lesen Sie hier einen Zeitungsbericht über die "freiwilligen Abgaben" (spanisch).
Schauen Sie das Video mit einer Zusammenfassung des Internationalen Volkstribunals für Gesundheit oder sehen Sie sich die Fotos von Mimundo dazu an.

"Teuflische Schatten" ist die Geschichte von Sandra López, deren Leben durch die Begegnung mit der Jugendbande Mara Salvatrucha eine dramatische Wende erfährt. Sandra erzählt von Erlebnissen, die für viele Menschen in Guatemala Alltag sind.
Nähere Informationen zum Buch finden sie hier.
Das Guatemalanetz Bern hat zwei Exemplare des Buches zur Ausleihe. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Am 13. Juni 2012 wurde Yolanda Oquelí - aktive Minengegnerin im Departement Guatemala - angeschossen und schwer verletzt. Lesen sie hier den offenen Brief an Yolanda, in dem eine kanadische Pfarrerin sie um Verzeihung für das Geschehene bittet.
Offener Brief an Yolanda Oquelí
Wenn Sie selbst aktiv werden möchten, schreiben Sie einen Brief. Mehr Infos hier.
Am 7. Juni 2012, 18 Uhr, hat das Guatemalanetz Bern zur Hauptversammlung im Le Cap in Bern eingeladen. Hier der aktuelle Jahresbericht:
Die Sendung "Echo der Zeit" auf Radio DRS1 hat über den Besuch von Bischof Alvaro Ramazzini berichtet. Sie können sich die Sendung "Guatemala sehnt sich nach Ruhe" (ca. 5 Minuten) hier anhören.
Ein eindrücklcher Dokumentarfilm von SF über Helden und Verbrechen im Kaffeeland Guatemala.
Am Freitag, 25. November 2011, war der weit über Guatemala hinaus bekannte Bischof Alvaro Ramazzini Gast beim Guatemalanetz Bern. Er berichtete über sein Engagement für die indigene Bevölkerung Guatemalas. Ausführliches Interview