Ihr Engagement


 

 

Sie können mithelfen, die Not bedürftiger Menschen in Guatemala zu lindern. Ihr Beitrag ist wertvoll!

 

Engagieren Sie sich freiwillig mit uns: Für ein freiwilliges Engagement in unserem Verein oder im Vorstand können Sie jederzeit gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Wir freuen uns, mit Ihnen die Möglichkeiten eines Engagements persönlich zu besprechen. Möchten Sie selbst einen Anlass oder einen Vortrag zu Guatemala organisieren? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Werden sie Mitglied: Möchten Sie Mitglied vom Guatemalanetz Bern werden? Wir stellen Ihnen gerne die Informationen über unsere Aktivitäten zu. Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt 50.-  für Verdienende, 30.-  für Studierende, Arbeitslose, AHV, IV und 100.- für GönnerInnen, Kollektive.

 

Spenden Sie: Für Spenden sind wir immer dankbar. Jeder noch so kleine Betrag hilft uns, Projekte zugunsten der Menschen in Guatemala zu unterstützen.

 

 

Kontakt:

Guatemalanetz Bern

c/o RefBeJuSo / Bereich OeME-Migration
Altenbergstrasse 66
Postfach 511
3000 Bern 25

Tel.: 031 340 26 15 (Mittwochs)

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Postkonto 30-15890-6

 

 

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Solidarität.



 

 

Aktuell

 

Neue Internetplattform von Menschenrechtsverteidigerinnnen in Guatemala

 

Das elektronische Forum plataforma 51 soll auf Geschehnisse in Bezug auf die Gewalt gegen Frauen und den Kampf von Menschenrechtsaktivistinnen in Guatemala aufmerksam machen: "Porque las mujeres somos el 51% de la población, en defensa de los derecho y el Estado de Derecho en Guatemala."

 

>> Link zur plataforma 51.

 

 

 

 

Infoveranstaltungen von Peace Watch Switzerland und Peace Brigades International

 

Sind Sie interessiert an einem Einsatz als freiwillige(r) Menschenrechtsbeobachter/-in? Möchten Sie wissen, wie so ein Einsatz konkret aussehen kann und was die Anforderungen dafür sind?

Dann nehmen Sie an einer der nächsten Info-Veranstaltungen von PWS und PBI teil:

 

Zürich: Samstag, 6. September

Bern: Samstag 13. September

Genf: Mittwoch 24. September

 

Genauere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

SOLI-FESTIVAL / Solidaridad con América Latina

 

 

Am Samstag 16. August 2014, 14.00-21.00h, findet auf dem Waisenhausplatz Bern das Solifestival - Menschenrechte in Lateinamerika statt. Einen Tag lang wird die Berner Innenstadt von der Vielfalt, Fröhlichkeit und Leidenschaft Lateinamerikas eingenommen. Kommen Sie vorbei! Geniessen Sie die Stimmung! Informieren Sie sich! Zeigen Sie sich solidarisch!

 

Genauere Informationen finden Sie hier deutsch / español.

 

Hier geht's zum Flyer.

 

 

 

 

 

CODECA erneut Opfer von Verfolgung und Kriminalisierung

 

Am 26. Juni 2014 wurden drei Führungsmitglieder des Comité de Desarollo Campesino (CODECA) illegal festgenommen. CODECA verurteilt diesen Vorfall scharf und fordert die umgehende Freilassung ihrer Kolleginnen und Kollegen. Weiter rief die Organisation die internationale Gemeinschaft und Menschenrechtsorganisationen dazu auf, Solidarität zu zeigen und gemeinsam auf die zunehmende Kriminalisierung von MenschenrechtsverteidigerInnen aufmerksam zu machen.

 

Lesen Sie hier die Stellungnahme von CODECA.

 

Lesen Sie hier die Solidaritätskundgebungen der Coordinadora Nacional de Organizaciones Campesinas (CNOC) und der Comunidades de Población en Resistencia (CPR).

 

 

Nationalstreik der Maya-Völker in Guatemala

 

 

Am 23. Juni 2014 demonstrierten tausende Mitglieder indigener Gemeinschaften Guatemalas gegen Bergbauprojekte, die ihren Lebensraum bedrohen, und gegen die Kriminalisierung des Protestes im Land. Die Demonstrierenden blockierten die wichtigesten Strassen in Guatemala Stadt und forderten von der Regierung ein Leben in Würde. Zum Streik aufgerufen hatte der Rat der Maya-Völker des Westens (CPO).

 

Lesen Sie hier das Kommuniqué des CPO.

 

Hören Sie hier eine Radiosendung zum Nationalstreik im Rahmen des Programmes "La Mirada de los Pueblos".

 

 

 

Gewaltsame Räumung des Widerstands in La Puya

 

 

Am 23. Mai 2014 näherte sich zum wiederholten Male ein Konvoy mit Baumaschinen dem Minenkomplex „El Tambor“ nordöstlich der guatemaltekischen Hauptstadt. 200 Polizisten begleiteten den Konvoy, um das besetzte Land zu räumen.

 

Der Eingang der Mine wird seit mehr als zwei Jahren durch den friedlichen Widerstand der Gruppe „La Puya“ versperrt.

 

Die Polizisten, die den Konvoy begleiteten, waren schwer bewaffnet, unter anderem mit Schlagstöcken und Tränengas, und gingen gewaltsam gegen Männer, Frauen, Kinder und Ältere vor.

 

Sehen Sie hier die Fotoreportage von MiMundo.

 

 

Mitgliederversammlung

 

Sie sind herzlich zur Mitgliederversammlung des Guatemalanetzes Bern am Donnerstag 19. Juni 2014 im Le Cap in Bern eingeladen.

 

Anna Leissing, Koordinatorin des Guatemalanetzes Bern, berichtet von Erlebnissen und Begegnungen auf ihrer Reise durch Guatemala im November/Dezember 2013.

 

Die Einladung mit allen relevanten Angaben und die Traktandenliste finden sie hier.

 

 

 

Kongress-Resolution in Guatemala verleugnet Genozid an indigener Bevölkerung

 

 

Der Kongress in Guatemala hat in einer umstrittenen Abstimmung einen Beschluss gefasst, der den Völkermord an der indigenen Bevölkerung leugnet und den Prozess gegen Ríos Montt als Gefährdung des Friedens und der Versöhnung im Land bezeichnet. Lesen Sie hier die Resolution (spanisch).

Opfer der Verbrechen der Militärdiktaturen in Guatemala (1960-1996) haben mit Entsetzen auf den Entschluss des Kongresses reagiert: Lesen Sie hier mehr.

 

 

 

Korruption in der guatemaltekischen Justiz

 

Das Guatemalanetz Bern ist tief besorgt über die Vorgänge in der guatemaltekischen Justiz:

 

 

In diesen Tagen wurden die Kandidierenden für das Amt des Generalstaatsanwaltes / der Generalstaatsanwältin von einer Kommission auf ihre Qualitäten und Kompetenzen geprüft. Obwohl die frühzeitig aus dem Amt gedrängte Claudia Paz y Paz die zweithöchste Qualifikation erhielt, wurde sie nicht in die Liste mit den sechs Vorschlägen aufgenommen, aus welcher der Präsident schliesslich die/den neue/n Generalstaatsanwältin/ anwalt auswählt.

 

Damit werden zahlreiche Stimmen aus der Bevölkerung und der internationalen Gemeinschaft kurzerhand ignoriert! Lesen sie hier weiter...

 

 

 

Veranstaltung: Der Kampf um selbstbestimmte Entwicklung in Guatemala

 

 

Das Guatemalanetz Bern und Peace Brigades International Schweiz laden Sie herzlich zu einer Veranstaltung am 8. Mai 2014, von 18:30 - 20:30 Uhr im Kirchgemeindehaus Paulus in Bern ein. Ein Vertreter aus San Juan Sacatepéquez, Guatemala und Yvonne Zimmermann vom Solifonds werden über den Kampf um selbstbestimmte Entwicklung sprechen.

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

 

Repression gegen CODECA

 

 

Die Bauernorganisation CODECA, die uns bei ihrem Besuch im September 2013 von ihren Kämpfen um Land, Energie und faire Arbeitsbedingungen berichtete, wird weiterhin stark unter Druck gesetzt.

 

Lesen Sie ihre Mitteilung auf Spanisch hier.

 

 

Reisebericht aus Guatemala

 

 

Der Reisebericht mit dem Titel "Konflikte im Rahmen wirtschaftlicher Grossprojekte in Guatemala" ist eine Synthese der wichtigsten Konfliktdimensionen, die sich im Zusammenhang mit den Aktivitäten nationaler und transnationaler Konzerne in Guatemala auf lokaler und nationaler Ebene manifestieren.

 

Lesen Sie den Bericht hier.

 

 

 

Turbulenzen um Generalstaatsanwältin

 

 

Das Verfassungsgericht Guatemalas hat entschieden, dass die Generalstaatsanwältin Claudia Paz y Paz ihr Amt bereits im Mai 2014, anstatt erste Ende Jahr niederlegen muss. Nationale und internationale Organisationen, wie auch das Guatemalanetz Bern sind besorgt ab diesen Vorgängen.

 

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Plataforma Internacional contra la Impunidad und weiteren internationalen Netzwerken.

 

 

Etappenziel im Bereich Rohstoffe

 

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. Dezember eine Praxisänderung bei der Erstellung der Goldstatistik gutgeheissen: Ab 2014 wird die Ein- und Ausfuhr von Gold in der Schweizer Aussenhandelsstatistik nach Ländern aufgeschlüsselt präsentiert. Mit der Praxisänderung erfülle die Schweiz den internationalen statistischen Standard und leiste so einen Beitrag zur Transparenz im Edelmetallhandel. Das Guatemalanetz Bern begrüsst diesen Entscheid als kleinen Schritt in die richtige Richtung.

 

Für mehr Informationen lesen Sie die Mitteilung der ask!

 

Lesen Sie die Medienmitteilung des Bundesrates zur Ein- und Ausführung von Gold.

 

Lesen Sie den Schlussbericht der Arbeitsgruppe zu Handes des Oberzolldirektors zur Offenlegung der Gold-Statistik.

 

 

Kommuniqué des CONSEJO DEL PUEBLO MAYA SIPAKAPENSE

 

In einer Mitteilung vom 14. Januar 2014 protestiert der Rat des Pueblo Maya Sipakapense gegen die Vergabe von Lizenzen zum Rohstoffabbau auf ihrem im Grundbuch registrieten Territorium im Departement San Marcos und gegen die ständigen Bedrohungen, Verfolgungen und die Kriminalisierung der Menschen, die ihr Territorium verteidigen wollen. Der Rat fordert die rechtliche Annulierung der vergebenen Lizenz für das Gebiet "Los Chocoyos" und den sofortigen friedlichen Rückzug der Minenfirma aus dem Territorium.

 

Lesen sie das ganze Kommuniqué in Spanisch: "¡Por la Defensa de la Vida, la Dignidad y el Territorio!"

 

 

Der Widerstand lebt!

 

 

Sie sind herzlich zur Weihnachtsveranstaltung des Guatemalanetzes Bern am Mittwoch, 18. Dezember 2013, im Käfigturm in Bern eingeladen.

 

Unsere Koordinatorin, Anna Leissing, wird von Erfahrungen und Begegnungen ihrer Reise durch Guatemala berichten.

Mehr Informationen finden sie hier.

 

 

Mitgliederversammlung

 

 

 

Sie sind herzlich zur Mitgliederversammlung des Guatemalanetzes Bern am Donnerstag, 20. Juni 2013, im le Cap in Bern eingeladen.

 

Raquél León, HEKS-Koordinatorin in Guatemala, berichtet von aktuellen Ereignissen in Guatemala und erläutert, welche Bedeutung internationale Solidarität und Präsenz in diesem Kontext haben.

 

Die Einladung mit allen relevanten Angaben und Traktandenliste finden Sie hier.

 

 

 

 

Rios Montt wegen Genozid verurteilt!

 

 

Guatemala hat Geschichte geschrieben! Zum ersten Mal weltweit ist ein ehemaliger Staatschef vor einem nationalen Gericht wegen Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt worden. Es ist ein Meilenstein im Kampf gegen die Straflosigkeit und eine späte Genugtuung für die Opfer des 36-jährigen Bürgerkriegs.

 

Lesen Sie hier einen ausführlichen Artikel zum Thema in der NZZ und schauen sie sich hier Bilder zur Urteilsverkündung an.

 

 

 

Ausnahmezustand in Jalapa

 

 

Vor Kurzen berichteten wir von der Attacke gegen vier Xinca-Autoritäten, die sich gegen den Bergbau in ihrer Region gewehrt hatten. Nun hat der Präsident Otto Pérez Molina den Ausnahmezustand über das Gebiet verhängt, womit fundamentale Grundrechte ausser Kraft gesetzt werden, und hält den öffentlichen Raum durch das Militär besetzt, was unter der Bevölkerung Angst und Schrecken verbreitet. Das Guatemalanetz Bern ist sehr besorgt über diese Entwicklungen und hat die Schweizer Regierung gemeinsam mit dem Guatemala-Netz Zürich in einem Brief aufgefordert, aktiv zu werden.

 

Lesen Sie hier einen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung und den ensprechenden Leserbrief von Toni Steiner, Präsident des Guatemala-Netz Zürich.

 

Hier finden Sie eine Fotoreportage, welche die Situation dokumentiert.

 

Unter folgendem Linke finden Sie die Stellungnahme von Bischof Cabrera der Diözese Jalapa.

 

 

 

Prozess gegen Rios Montt annuliert

 

 

Das Guatemalanetz Bern ist besorgt über den Entscheid, den Prozess wegen Völkermord gegen Ex-General Rios Montt für ungültig zu erklären. Der Entscheid bedeutet für die Opfer von schwerwiegenden Menschen-rechtsverletzungen einen herben Rückschlag in ihrem langjährigen Kampf um Gerechtigkeit und gegen die Straflosigkeit.

 

Lesen Sie hier einen Artikel zum Thema.

 

Hören Sie zudem hier einen Beitrag im Echo der Zeit, welcher den Zusammenhang zwischen Guatemalas Reichtum an Boden-schätzen, der zunehmenden Gewalt im Land, der Militarisierung unter Otto Pérez Molina und der Annulierung des Prozesses gegen Rios Montt aufzeigt.

 

 

 

Nationalrat gegen Schliessung der Schweizer Botschaft

 

 

Mit 142 : 17 Stimmen sprach sich der Nationalrat für die Aufrecht-erhaltung der Schweizer Botschaft in Guatemala aus.

 

In einem Klima von zunehmender Verfolgung von Menschrechts-verteidigerinnen und sozialen Bewegungen in Guatemala, ist internationale Präsenz und Aufmerksamkeit von grosser Bedeutung. Das Guatemalanetz Bern freut sich deshalb über den Entscheid und fordert den Bundesrat auf, die deutlichen Stimmen aus dem Parlament und der Schweizer Zivilbevölkerung ernst zu nehmen.

 

Einen Artikel zum Thema finden sie hier.

 

 

 

Grausame Gewalt in Santa Maria Xalapán

 

 

Das Guatemalanetz Bern ist tief erschüttert über die Ereignisse vom 17. März 2013 in Santa Maria Xalapán, Guatemala. Vier Autoritäten einer Xinca-Gemeinde, die sich gegen den Bergbau in ihrem Territorium wehrt, wurden entführt, misshandelt und gefoltert. Drei Überlebten den Angriff, einer wurde am nächsten Tag ermordet aufgefunden. Ein eindrückliches Video zu den Ereignissen finden Sie hier.

 

Lesen die den Brief, den das Guatemalanetz Bern und Zürich gemeinsam an die betroffene Gemeinde geschickt haben.

 

Die Gedanken von Toni Steiner, Präsident des Guatemalanetz Zürich, der das Gebiet noch vor Kurzem besucht hat, lesen Sie hier.

 

 

 

Botschaftsschliessung - Brief ans EDA

Botschaftsgebäude

 

Gemeinsam mit 19 anderen Menschenrechtsorganisationen und Hilfswerken hat das Guatemalanetz Bern dem EDA einen Brief zukommen lassen. Darin werden konkrete Vorschläge zur Weiterführung des Schweizer Engagements in Guatemala gemacht.

 

Lesen Sie die Mitteilung von Alliance Sud und den Brief hier.

 

 

Ríos Montt wegen Völkermord vor Gericht

 

 

Als erster Präsident der Bürgerkriegszeit von 1960-1996 muss sich Efraín Ríos Montt zusammen mit dem früheren Chef des Militärgeheimdienstes José Rodríguez Sanchez wegen Völkermord vor Gericht verantworten. Dieser Entscheid des guatemaltekischen Strafgerichtshofes ist ein historischer Meilenstein im Kampf gegen die Straflosigkeit in Guatemala.

 

Lesen Sie hier einen Artikel von swissinfo.ch auf Spanisch einen Artikel der NZZ auf Deutsch und hier die Pressemitteilung der NGO Impunity Watch auf Spanisch.

 

 

Nationalratskommission fordert die Beibehaltung der CH-Botschaft in Guatemala

 

Nationalratssaal

 

Das Guatemalanetz Bern begrüsst den Entscheid der Aussenpo-litischen Kommission (APK) des Nationalrates, den Bundesrat aufzufordern, die Botschaft in Guatemala nicht zu schliessen.

 

Lesen Sie hier die entsprechende Mitteilung der APK und hier den Artikel in der Prensa Libre (spanisch).

 

 

 

Erdbeben in San Marcos

 

Zerstörte Häuser

 

Beim stärksten Beben seit 1976, mit einem Wert von 7.2 auf der Richterskala, sind am 7.11.2012 rund 50 Menschen ums Leben gekommen. Das Guatemalanetz Bern erklärt sich solidarisch mit den Opfern und wünscht einen möglichst reibungslosen Wiederaufbau.

 

Lesen Sie hier den Artikel in der Neuen Züricher Zeitung.

 

 

 

Massaker in Totonicapán

 

 

Am 4. Oktober 2012 sind bei einer friedlichen Demonstration 8 Menschen getötet und 34 zum Teil schwer verletzt worden. Das Guatemalanetz ist zutiefst besorgt über diese Ereignisse, da sie die allgemeine Tendez zunehmender Gewalt und Repression gegenüber Bevölkerungsgruppen, die ihre Territorien und Rechte verteidigen, deutlich machen.

 

Lesen Sie hier einen kurzen Artikel zu den Vorfällen oder schauen Sie in den Bericht des UN-Büros in Guatemala hinein.

 

Ein internationales Pressecommuniqué finden Sie hier auf Spanisch, Englisch und Französisch.

 

Das Guatemalanetz Bern hat einen Brief für den besseren Schutz von Menschenrechts-verteidigerInnen an den Präsidenten Otto Pérez Molina mitunterzeichnet.

 

 

 

Santa Cruz Barrillas weiter im Ausnahmezustand

 

Militarisierung

 

Obwohl der Ausnahmezustand offiziell beendet ist, leidet die lokale Bevölkerung nach wie vor unter der starken Militarisierung, der Beschneidung ihrer Rechte und der Verfolgung und willkürlicher Verhaftung derjenigen, die sich gegen die Installation des Wasserkraftwerkes wehren.

 

In einem offenen Brief an die Generalstaatsanwältin Claudia Paz y Paz wird die sofortige Freilassung von 11 politischen Gefangenen gefordert.

 

Mehr über die Situation in Santa Cruz de Barrillas lesen Sie auf Spanisch hier.

 

 

 

Kommuniqué aus der Diözese Santa Rosa

 

 

In einer Mitteilung drücken die Pfarrer der Diözese Santa Rosa ihre Besorgnis über die zunehmenden sozialen Konflikte aufgrund des Bergbaus in ihrer Region aus. Zudem kritisieren sie, dass die katholische Kirche und soziale Organisationen als rückständige Entwicklungsgegnerinnen bezeichnet werden, weil sie sich gegen die Minen und für das Leben aussprechen.

 

Das Kommuniqué ist hier in Spanisch zu finden.

 

 

 

Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger/innen

 

Policía Guatemalteca

 

Personen und Gruppen, die sich in Lateinamerika für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen, werden häufig als Kriminelle und Terroristen diskreditiert und verleumdet. Verschiedene europäische Netzwerke und internationale Organisationen haben eine interessante Untersuchung dieses Phänomens publiziert.

 

Lesen Sie hier in Spanisch, hier in Französisch und hier in Englisch.

 

 

 

Spendenaufruf!

 

 

Mit dem politischen Klima hat sich für die Organisation "Liga Guatemalteca de Higiene Mental" auch ihre finanzielle Situation verschärft. In ihrem Brief an das Guatemalanetz Bern bittet die Organisation, die sich für die Menschenrechte und gegen Gewalt einsetzt, um kleine und grosse Spenden.

 

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt "Mi Territorio Sin Violencia", für das die Liga dringend Geld benötigt.

 

Wenn Sie spenden möchten, melden Sie sich bitte beim Guatemalanetz Bern. Vielen Dank!

 

 

 

Schliessung Schweizer Botschaft in Guatemala

 

Botschaftsgebäude

 

15 Organisationen und Hilfswerke, die in Guatemala tätig sind, haben gemeinsam in einem Brief an Bundesrat Didier Burhalter gegen die geplante Schliessung der Schweizer Botschaft protestiert.

 

Den Brief finden Sie hier.

 

 

 

News von der Mine Marlin

 

 

Während die Firma Goldcorp die Gemeinde San Miguel Ixtahuacán mit "freiwilligen Abgaben" besticht, wird die Mine Marlin vom internationalen Volkstribunal für Gesundheit wegen ihrer schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Natur verurteilt.

 

Lesen Sie hier einen Zeitungsbericht über die "freiwilligen Abgaben" (spanisch).

 

Schauen Sie das Video mit einer Zusammenfassung des Internationalen Volkstribunals für Gesundheit oder sehen Sie sich die Fotos von Mimundo dazu an.

 

 

 

Buch "Teuflische Schatten" auszuleihen

 

Buchumschlag Vorderseite

 

"Teuflische Schatten" ist die Geschichte von Sandra López, deren Leben durch die Begegnung mit der Jugendbande Mara Salvatrucha eine dramatische Wende erfährt. Sandra erzählt von Erlebnissen, die für viele Menschen in Guatemala Alltag sind.

 

Nähere Informationen zum Buch finden sie hier.

 

Das Guatemalanetz Bern hat zwei Exemplare des Buches zur Ausleihe. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

 

 

 

Schüsse auf Anti-Minen-Aktivistin und Zeichen der Solidarität

 

Yolanda Oquelí

 

Am 13. Juni 2012 wurde Yolanda Oquelí - aktive Minengegnerin im Departement Guatemala - angeschossen und schwer verletzt. Lesen sie hier den offenen Brief an Yolanda, in dem eine kanadische Pfarrerin sie um Verzeihung für das Geschehene bittet.

 

Offener Brief an Yolanda Oquelí

 

Wenn Sie selbst aktiv werden möchten, schreiben Sie einen Brief. Mehr Infos hier.

 

 

 

Einladung zur Hauptversammlung des Guatemalanetzes Bern

 

Am 7. Juni 2012, 18 Uhr, hat das Guatemalanetz Bern zur Hauptversammlung im Le Cap in Bern eingeladen. Hier der aktuelle Jahresbericht:

 

Jahresbericht 2011

 

Jahresbericht 2011

 

 

"Guatemala sehnt sich nach Ruhe"

 

Die Sendung "Echo der Zeit" auf Radio DRS1 hat über den Besuch von Bischof Alvaro Ramazzini berichtet. Sie können sich die Sendung "Guatemala sehnt sich nach Ruhe" (ca. 5 Minuten) hier anhören.

 

 

 

DOK "Ueli Gurtner - Revolutionär wider Willen"

Ein eindrücklcher Dokumentarfilm von SF über Helden und Verbrechen im Kaffeeland Guatemala.

 


Bischof Alvaro Ramazzini zu Gast

Am Freitag, 25. November 2011, war der weit über Guatemala hinaus bekannte Bischof Alvaro Ramazzini Gast beim Guatemalanetz Bern. Er berichtete über sein Engagement für die indigene Bevölkerung Guatemalas. Ausführliches Interview