Guatemalanetz Bern

 

 

 

Das Guatemalanetz Bern setzt sich für die Solidarität mit Menschen in Guatemala ein. Durch eine kontinuierliche Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit soll die Bevölkerung in der Schweiz für aktuelle Themen Guatemalas sensibilisiert und das Interesse am zentralamerikanischen Land wach gehalten werden.

 

 

 

 

Freitag, 7. Juni 2013: Filmabend Guatemala, 19h00, le Cap, Predigergasse 3, Bern

 

 

Die guatemaltekische Regierung fördert den Rohstoffabbau durch multinationale Konzerne ohne Rücksicht auf die negativen Folgen für Mensch und Natur. Im Zuge dieser neoliberalen Politik werden die Rechte der indigenen Bevölkerung systematisch verletzt. Der Dokumentarfilm von Lasalle und Pérez thematisiert den organisierten Widerstand der Bevölkerung und richtet einen besonderen Fokus auf die Gemeinde San Miguel de Ixtahuacán, die sich entschieden gegen den Abbau von Gold in der Mine Marlin der kanadischen Firma Gold Corp Inc. zur Wehr setzt.

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Im Anschluss an den Film findet eine offene Gesprächsrunde mit Gästen statt, in der die schwierige Situation von MenschenrechtsverteidigerInnen im Rahmen von Ressourcenkonflikten in Guatemala, sowie unsere Möglichkeiten zur Unterstützung ihrer Arbeit im Fokus stehen werden. Eingeladen sind:

 

David Brockhaus, Peacebrigades International Schweiz

Christine Heller, Amnesty International, Schweizer Sektion

 

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

25. April 2013: Planung einer Solidaritätsaktion - ABGESAGT!

 

Der Themenabend Guatemala im le Cap war äusserst interessant, anregend und motivierend! Die Diskussionen und Ideen dieses Abends sollen jedoch nicht einfach im Sand verlaufen, sondern in die Planung einer konkreten Solidaritätsaktion einfliessen. Gerade auch im Hinblick auf die jüngsten erschütternden Ereignisse in Santa Maria Xalapán (Infos und Briefaktion weiter unten) scheint es in unseren Augen dringend notwendig, den Menschen in Guatemala unsere Solidarität zu zeigen. Auf der Grundlage der am Themenabend angesprochenen Handlungsoptionen wollen wir gemeinsam überlegen, wie eine solche Solidaritätsaktion aussehen könnte, wen sie ansprechen soll, welche Akteure einbezogen werden müssten und wann ein günstiger Zeitpunkt dazu wäre. Wer also Lust hat, mit seinem Wissen, seinen Beziehungen oder auch einfach mit kreativen Ideen zum Gelingen dieser Aktion beizutragen, ist herzlich zum runden Planungstisch eingeladen:

 

Donnerstag, 25. April 2013, 18h30 - 20h00, Ristorante Casa d'Italia, Bühlstrasse 57, Bern

 

Nach getaner Arbeit würden wir uns freuen, noch etwas gemütlich beisammen zu sitzen, vielleicht eine Pizza, ein Glas Wein oder einen Tee zu geniessen und in informellem Rahmen über aktuelle Geschehnisse in Guatemala und Zentralamerika auszutauschen.

 

Zu Reservierungszwecken bitten wir um Anmeldung an unsere E-Mail Adresse bis Freitag, 19. April 2013.

 

Wir freuen uns auf euch!

 

 

 

 

Briefaktion Santa Maria Xalapán

 

Das Guatemalanetz Bern ist tief erschüttert über die Ereignisse vom 17. März 2013 in Santa Maria Xalapán, Guatemala. Vier Autoritäten einer Xinca-Gemeinde, die sich gegen den Bergbau in ihrem Territorium wehrt, wurden entführt, misshandelt und gefoltert. Drei Überlebten den Angriff, einer wurde am nächsten Tag ermordet aufgefunden. Ein eindrückliches Video zu den Ereignissen finden Sie hier.

 

Lesen die den Brief, den das Guatemalanetz Bern und Zürich gemeinsam an die betroffene Gemeinde geschickt haben. Die Gedanken von Toni Steiner, Präsident des Guatemalanetz Zürich, der das Gebiet noch vor Kurzem besucht hat, lesen Sie hier.

 

Drücken auch Sie ihre Solidarität aus! Schreiben Sie einen kurzen Brief an die von Toni Steiner genannten Personen (siehe Dokument: Gedanken Toni Steiner). Es wichtig, den Menschen in Guatemala zu zeigen, dass sie nicht alleine sind!

 

 

 


1. März 2013: Einladung zum Themenabend Guatemala - diskutieren, speisen, tanzen im le Cap in Bern

 

Wir freuen uns, Sie zum nächsten spannenden Anlass des Guatemalanetzes Bern am Freitag, 1. März 2013, ab 17h30 im le Cap, Predigergasse 3, in Bern einzuladen:

 

Der Themenabend Guatemala startet um 17h30 mit einer Diskussionsrunde zu drei Fällen von  Menschenrechtsverletzungen im Rahmen der Ausbeutung natürlicher Ressourcen in Gautemala. Aus dem Gespräch sollen Handlungs-optionen und schliesslich die Planung einer konkreten Solidaritätsaktion hervorgehen. Danach stärken wir uns ab 19h30 an einem feinen zentralamerikanischen Buffet und hören anschliessend ab 20h30 ein Konzert des guatemaltekischen Liedermachers Alejandro Arriaza.

 

Die verschiedenen Programmpunkte können auch einzeln besucht werden. Zur Planung bitten wir für die Diskussionsrunde und das Buffet um Anmeldung bis 22. Februar 2013 an folgende E-Mail-Adresse: koordination[at]guatemalanetz.ch

 

Den Flyer zur Veranstaltung finden sie hier.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

 

28. Januar 2013: Ríos Montt muss sich wegen Völkermord vor Gericht verantworten!

 

In einem Artikel auf swissinfo.ch beschreibt Sergio Ferrari die Reaktionen der Schweizer Zivilgesellschaft auf das historische Urteil in Guatemala. Für den Artikel hat der Alma Noser - Länderverantwortliche für Guatemala bei Amnesty International - und Anna Leissing - Koordinatorin des Guatemalanetzes Bern - um ihre Einschätzungen gebeten.

 

 

 


24. Januar 2013: Filmabend Arte a la deriva y derivados del petróleo

 

 

Guatemala braucht unsere Solidarität dringender denn je, da sich gravierende Menschenrechtsverletzungen, Konflikte rund um die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, der Kampf der indigenen Bevölkerung um ihre Territorien und ihre Kultur, sowie die gewaltsame Repression sozialer Bewegungen durch das Militär unter der Regierung Pérez Molina intensivieren.

 

Es freut uns deshalb sehr, euch im Rahmen der Tour de Lorraine - die dieses Jahr dem Thema Rohstoffe gewidmet ist - zu einem Filmabend einzuladen, an dem die oben beschriebenen Dynamiken im Zentrum stehen werden. Gezeigt wird der Dokumentarfilm "Arte a la deriva y derivados del petróleo", der die Situation der Bevölkerung des Petén im Kontext der Ölförderung im Widerspruch zur Darstellung der Mayakultur in französischen Museen analysiert. Nach dem Film werden wir das Gesehene im Beisein eingeladener Gäste1 diskutieren.

 

1 Esther Belliger, Caritas Schweiz

Katia Aeby, Peace Brigades International Schweiz

Thomas Niederberger oder Madlen Kobi, Infoe CH

 

Donnerstag, 24. Januar 2013, 19h30 - ca. 22h00, Kino Reitschule, Eintritt frei, Kollekte (Der Film ist in Spanisch und Französisch gesprochen, ohne Untertitel)

 

Flyer

 

 

 

 

 

Veranstaltung "Im Namen der Entwicklung" vom 21. Juni 2012 des Guatemalanetzes Bern und Caritas - Swissinfo berichtete:

 

Flyer der Veranstaltung

 

In der Region "el Petén" im Norden Guatemalas bedrohen wirtschaftiche Grossprojekte wie Ölförderung und Tourismus, der Drogenhandel sowie die zunehmende Militarisierung das Leben zahlreicher kleinbäuerlichen Familien. Sie werden von ihrem Land vertrieben und verlieren dadurch ihre Lebensgrundlage. Hunger, Armut und die Angst vor Gewalt und Repression durch das Militär prägen ihren Alltag.

 

Die drei Gäste aus Guatemala, die den Kampf um Gerechtigkeit und die Hoffnung auf Frieden trotz Drohungen nicht aufgeben und deren Namen aus Sicherheitsgründen hier nicht genannt werden, sind in die Schweiz gereist, um hier über ihre Lage zu informieren: Ein Bauer aus der Region berichtete von seinem konfliktreichen Alltag, der Präsident der Bauernkooperative "Instancia Tierra Norte" erzählte von Organisation und Strategien des Widerstands und die Vertreterin von Caritas Guatemala reflektiert die Rolle von Hilfswerken und der Zivilgesellschaft in solchen Konflikten. Zudem hat Tobias Haller, Professor für Sozialanthropologie und Herausgeber der Infoe-Studie "Fossile Ressourcen, Erdölkonzerne und indigene Völker" eine sozialanthropologische Perspektive auf die Problematik eingebracht und aufgezeigt, dass das was im Petén geschieht, leider keinen Einzelfall darstellt, sondern ganz genau ins Raster passt, wenn man weltweit untersucht, welche Dynamiken die Ölförderung in indigenen Territorien auslöst.

 

Den Bericht von Swissinfo über die Veranstaltung lesen sie hier (spanisch).

 

Hier lesen Sie eine kurze Zusammenfassung (spanisch) der Situation im Petén.

 

 

 

 

AKTUELL: Recht ohne Grenzen:

Über 100'000 Unterschriften gesammelt - herzlichen Dank allen!

 

Über 110'000 Leute haben die Petition Recht ohne Grenzen unterschrieben. Gemeinsam fordern wir, dass Schweizer Multis weltweit Menschenrechte und Umwelt respektieren müssen. Wir bleiben dran: Nun braucht es unsere Lobbyarbeit, damit das Parlament griffige Gesetze verabschiedet. Die 110'000 Unterschriften sind ein wichtiges Mittel, um den notwendigen Druck aufzubauen – herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!

Am Mittwoch 13. Juni um 11.15 überreichen wir der Bundeskanzlei die Unterschriften.

 

 

 

 

 

AKTUELL: Auszeichnung für die Friedensfrau
Rosalina Tuyuc aus Guatemala

 

 

“My place will always be at the side of the widows, the women who carry the weight of racism on their shoulders.”

Rosalina Tuyuc

 

Rosalina Tuyuc erhält den Niwano Peace Price 2012 für ihr aussergewöhnliches und hartnäckiges Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land. Weitere Infos

 

 

 

 

AKTUELL: Ein Buch und ein Manifest:
Geburtstagsgeschenke für Holcim

 

Das Guatemalanetz Bern ist an einem Buch mit dem Titel „Zementierte Profite – verwässerte Nachhaltigkeit“ beteiligt, das anlässlich des 100-Jahr Jubiläums von Holcim publiziert wurde.

 

Das Buch wirft einen Blick hinter die saubere Fassade des Schweizer Zementkonzerns Holcim: Während sich die Firma gerne als nachhaltig und sozial präsentiert, sieht die Realität anders aus: In Guatemala werden die Rechte der lokalen Bevölkerung missachtet, Arbeiterinnen in Indien verdienen Hungerlöhne, die Luft in Argentinien wird mit Dioxin verschmutzt und Trinkwasserreserven in Kolumbien sind in Gefahr, auszutrocknen.

 


Das Buch kann an der Jahresversammlung des Guatemalanetzes für CHF 19.- gekauft oder bei Solifonds bestellt werden: Solifonds, Quellenstrasse 25, Postfach, 8031 Zürich. Oder:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


Gleichzeitig mit dem Buch "Zementierte Profite - verwässerte Nachhaltigkeit" wurde der Firmenleitung an der Jahresversammlung ein Manifest mit den Unterschriften von 100 Persönlichkeiten – darunter Prof. Emeritus Dr. Noam Chomsky, Maude Barlow (Vorsitzende Kanadischer Nationalrat), Rogate Mshana (Oekumenischer Rat der Kirchen), Ruth Dreifuss (ehem. Bundesrätin) oder Prof. Dr. Raul Montenegro (Träger des Alternativen Nobelpreises) – überreicht. Im Manifest wird Holcim aufgefordert, Arbeits-, Mitbestimmungsrechte und Umweltstandards weltweit zu respektieren.


Unterschreiben Sie das Manifest noch heute und leiten Sie den Link an Freunde und Bekannte weiter. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 

 

 

 

AKTUELL: Jahresversammlung von Holcim:
100 Years of Abuse. Pollution. Conflict.

 

Am 17. April 2012 feierte die Schweizer Zementfirma Holcim ihr 100-Jahr Jubiläum im Hallenstadion in Zürich. Gemeinsam mit anderen Organisationen machte das Guatemalanetz Bern dort die Aktionärinnen und Aktionäre von Holcim mit einer symbolischen Aktion und Flugblättern auf die dunklen Seiten des Konzerns – unter anderem die prekäre Situation in Guatemala – aufmerksam.


Medienmitteilung von Gewerkschaften und NGO's vom 17. April 2012

 

 

 

 

 

Guatemala

 

Guatemala liegt in Zentralamerika und ist eines der ärmsten Länder der Welt. Indigene Gemeinschaften, Frauen und Kinder leiden unter der extremen Armut, der Gewalt und Kriminalität besonders. Weiter

Über uns

 

Das Guatemalanetz Bern engagiert sich seit vielen Jahren für indigene Gemeinschaften und Basisorganisationen in Guatemala. Es setzt sich aktiv ein für mehr Gerechtigkeit und unterstützt indigene Gemeinschaften dabei, ihre Rechte einzufordern. Weiter

 

Aktuell

 

Mitgliederversammlung

 

 

 

Sie sind herzlich zur Mitgliederversammlung des Guatemalanetzes Bern am Donnerstag, 20. Juni 2013, im le Cap in Bern eingeladen.

 

Raquél León, HEKS-Koordinatorin in Guatemala, berichtet von aktuellen Ereignissen in Guatemala und erläutert, welche Bedeutung internationale Solidarität und Präsenz in diesem Kontext haben.

 

Die Einladung mit allen relevanten Angaben und Traktandenliste finden Sie hier.

 

 

 

 

Rios Montt wegen Genozid verurteilt!

 

 

Guatemala hat Geschichte geschrieben! Zum ersten Mal weltweit ist ein ehemaliger Staatschef vor einem nationalen Gericht wegen Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt worden. Es ist ein Meilenstein im Kampf gegen die Straflosigkeit und eine späte Genugtuung für die Opfer des 36-jährigen Bürgerkriegs.

 

Lesen Sie hier einen ausführlichen Artikel zum Thema in der NZZ und schauen sie sich hier Bilder zur Urteilsverkündung an.

 

 

 

Ausnahmezustand in Jalapa

 

 

Vor Kurzen berichteten wir von der Attacke gegen vier Xinca-Autoritäten, die sich gegen den Bergbau in ihrer Region gewehrt hatten. Nun hat der Präsident Otto Pérez Molina den Ausnahmezustand über das Gebiet verhängt, womit fundamentale Grundrechte ausser Kraft gesetzt werden, und hält den öffentlichen Raum durch das Militär besetzt, was unter der Bevölkerung Angst und Schrecken verbreitet. Das Guatemalanetz Bern ist sehr besorgt über diese Entwicklungen und hat die Schweizer Regierung gemeinsam mit dem Guatemala-Netz Zürich in einem Brief aufgefordert, aktiv zu werden.

 

Lesen Sie hier einen Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung und den ensprechenden Leserbrief von Toni Steiner, Präsident des Guatemala-Netz Zürich.

 

Hier finden Sie eine Fotoreportage, welche die Situation dokumentiert.

 

Unter folgendem Linke finden Sie die Stellungnahme von Bischof Cabrera der Diözese Jalapa.

 

 

 

Prozess gegen Rios Montt annuliert

 

 

Das Guatemalanetz Bern ist besorgt über den Entscheid, den Prozess wegen Völkermord gegen Ex-General Rios Montt für ungültig zu erklären. Der Entscheid bedeutet für die Opfer von schwerwiegenden Menschen-rechtsverletzungen einen herben Rückschlag in ihrem langjährigen Kampf um Gerechtigkeit und gegen die Straflosigkeit.

 

Lesen Sie hier einen Artikel zum Thema.

 

Hören Sie zudem hier einen Beitrag im Echo der Zeit, welcher den Zusammenhang zwischen Guatemalas Reichtum an Boden-schätzen, der zunehmenden Gewalt im Land, der Militarisierung unter Otto Pérez Molina und der Annulierung des Prozesses gegen Rios Montt aufzeigt.

 

 

 

Nationalrat gegen Schliessung der Schweizer Botschaft

 

 

Mit 142 : 17 Stimmen sprach sich der Nationalrat für die Aufrecht-erhaltung der Schweizer Botschaft in Guatemala aus.

 

In einem Klima von zunehmender Verfolgung von Menschrechts-verteidigerinnen und sozialen Bewegungen in Guatemala, ist internationale Präsenz und Aufmerksamkeit von grosser Bedeutung. Das Guatemalanetz Bern freut sich deshalb über den Entscheid und fordert den Bundesrat auf, die deutlichen Stimmen aus dem Parlament und der Schweizer Zivilbevölkerung ernst zu nehmen.

 

Einen Artikel zum Thema finden sie hier.

 

 

 

Grausame Gewalt in Santa Maria Xalapán

 

 

Das Guatemalanetz Bern ist tief erschüttert über die Ereignisse vom 17. März 2013 in Santa Maria Xalapán, Guatemala. Vier Autoritäten einer Xinca-Gemeinde, die sich gegen den Bergbau in ihrem Territorium wehrt, wurden entführt, misshandelt und gefoltert. Drei Überlebten den Angriff, einer wurde am nächsten Tag ermordet aufgefunden. Ein eindrückliches Video zu den Ereignissen finden Sie hier.

 

Lesen die den Brief, den das Guatemalanetz Bern und Zürich gemeinsam an die betroffene Gemeinde geschickt haben.

 

Die Gedanken von Toni Steiner, Präsident des Guatemalanetz Zürich, der das Gebiet noch vor Kurzem besucht hat, lesen Sie hier.

 

 

 

Botschaftsschliessung - Brief ans EDA

Botschaftsgebäude

 

Gemeinsam mit 19 anderen Menschenrechtsorganisationen und Hilfswerken hat das Guatemalanetz Bern dem EDA einen Brief zukommen lassen. Darin werden konkrete Vorschläge zur Weiterführung des Schweizer Engagements in Guatemala gemacht.

 

Lesen Sie die Mitteilung von Alliance Sud und den Brief hier.

 

 

Ríos Montt wegen Völkermord vor Gericht

 

 

Als erster Präsident der Bürgerkriegszeit von 1960-1996 muss sich Efraín Ríos Montt zusammen mit dem früheren Chef des Militärgeheimdienstes José Rodríguez Sanchez wegen Völkermord vor Gericht verantworten. Dieser Entscheid des guatemaltekischen Strafgerichtshofes ist ein historischer Meilenstein im Kampf gegen die Straflosigkeit in Guatemala.

 

Lesen Sie hier einen Artikel von swissinfo.ch auf Spanisch einen Artikel der NZZ auf Deutsch und hier die Pressemitteilung der NGO Impunity Watch auf Spanisch.

 

 

Nationalratskommission fordert die Beibehaltung der CH-Botschaft in Guatemala

 

Nationalratssaal

 

Das Guatemalanetz Bern begrüsst den Entscheid der Aussenpo-litischen Kommission (APK) des Nationalrates, den Bundesrat aufzufordern, die Botschaft in Guatemala nicht zu schliessen.

 

Lesen Sie hier die entsprechende Mitteilung der APK und hier den Artikel in der Prensa Libre (spanisch).

 

 

 

Erdbeben in San Marcos

 

Zerstörte Häuser

 

Beim stärksten Beben seit 1976, mit einem Wert von 7.2 auf der Richterskala, sind am 7.11.2012 rund 50 Menschen ums Leben gekommen. Das Guatemalanetz Bern erklärt sich solidarisch mit den Opfern und wünscht einen möglichst reibungslosen Wiederaufbau.

 

Lesen Sie hier den Artikel in der Neuen Züricher Zeitung.

 

 

 

Massaker in Totonicapán

 

 

Am 4. Oktober 2012 sind bei einer friedlichen Demonstration 8 Menschen getötet und 34 zum Teil schwer verletzt worden. Das Guatemalanetz ist zutiefst besorgt über diese Ereignisse, da sie die allgemeine Tendez zunehmender Gewalt und Repression gegenüber Bevölkerungsgruppen, die ihre Territorien und Rechte verteidigen, deutlich machen.

 

Lesen Sie hier einen kurzen Artikel zu den Vorfällen oder schauen Sie in den Bericht des UN-Büros in Guatemala hinein.

 

Ein internationales Pressecommuniqué finden Sie hier auf Spanisch, Englisch und Französisch.

 

Das Guatemalanetz Bern hat einen Brief für den besseren Schutz von Menschenrechts-verteidigerInnen an den Präsidenten Otto Pérez Molina mitunterzeichnet.

 

 

 

Santa Cruz Barrillas weiter im Ausnahmezustand

 

Militarisierung

 

Obwohl der Ausnahmezustand offiziell beendet ist, leidet die lokale Bevölkerung nach wie vor unter der starken Militarisierung, der Beschneidung ihrer Rechte und der Verfolgung und willkürlicher Verhaftung derjenigen, die sich gegen die Installation des Wasserkraftwerkes wehren.

 

In einem offenen Brief an die Generalstaatsanwältin Claudia Paz y Paz wird die sofortige Freilassung von 11 politischen Gefangenen gefordert.

 

Mehr über die Situation in Santa Cruz de Barrillas lesen Sie auf Spanisch hier.

 

 

 

Kommuniqué aus der Diözese Santa Rosa

 

 

In einer Mitteilung drücken die Pfarrer der Diözese Santa Rosa ihre Besorgnis über die zunehmenden sozialen Konflikte aufgrund des Bergbaus in ihrer Region aus. Zudem kritisieren sie, dass die katholische Kirche und soziale Organisationen als rückständige Entwicklungsgegnerinnen bezeichnet werden, weil sie sich gegen die Minen und für das Leben aussprechen.

 

Das Kommuniqué ist hier in Spanisch zu finden.

 

 

 

Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger/innen

 

Policía Guatemalteca

 

Personen und Gruppen, die sich in Lateinamerika für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen, werden häufig als Kriminelle und Terroristen diskreditiert und verleumdet. Verschiedene europäische Netzwerke und internationale Organisationen haben eine interessante Untersuchung dieses Phänomens publiziert.

 

Lesen Sie hier in Spanisch, hier in Französisch und hier in Englisch.

 

 

 

Spendenaufruf!

 

 

Mit dem politischen Klima hat sich für die Organisation "Liga Guatemalteca de Higiene Mental" auch ihre finanzielle Situation verschärft. In ihrem Brief an das Guatemalanetz Bern bittet die Organisation, die sich für die Menschenrechte und gegen Gewalt einsetzt, um kleine und grosse Spenden.

 

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt "Mi Territorio Sin Violencia", für das die Liga dringend Geld benötigt.

 

Wenn Sie spenden möchten, melden Sie sich bitte beim Guatemalanetz Bern. Vielen Dank!

 

 

 

Schliessung Schweizer Botschaft in Guatemala

 

Botschaftsgebäude

 

15 Organisationen und Hilfswerke, die in Guatemala tätig sind, haben gemeinsam in einem Brief an Bundesrat Didier Burhalter gegen die geplante Schliessung der Schweizer Botschaft protestiert.

 

Den Brief finden Sie hier.

 

 

 

News von der Mine Marlin

 

 

Während die Firma Goldcorp die Gemeinde San Miguel Ixtahuacán mit "freiwilligen Abgaben" besticht, wird die Mine Marlin vom internationalen Volkstribunal für Gesundheit wegen ihrer schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Natur verurteilt.

 

Lesen Sie hier einen Zeitungsbericht über die "freiwilligen Abgaben" (spanisch).

 

Schauen Sie das Video mit einer Zusammenfassung des Internationalen Volkstribunals für Gesundheit oder sehen Sie sich die Fotos von Mimundo dazu an.

 

 

 

Buch "Teuflische Schatten" auszuleihen

 

Buchumschlag Vorderseite

 

"Teuflische Schatten" ist die Geschichte von Sandra López, deren Leben durch die Begegnung mit der Jugendbande Mara Salvatrucha eine dramatische Wende erfährt. Sandra erzählt von Erlebnissen, die für viele Menschen in Guatemala Alltag sind.

 

Nähere Informationen zum Buch finden sie hier.

 

Das Guatemalanetz Bern hat zwei Exemplare des Buches zur Ausleihe. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

 

 

 

Schüsse auf Anti-Minen-Aktivistin und Zeichen der Solidarität

 

Yolanda Oquelí

 

Am 13. Juni 2012 wurde Yolanda Oquelí - aktive Minengegnerin im Departement Guatemala - angeschossen und schwer verletzt. Lesen sie hier den offenen Brief an Yolanda, in dem eine kanadische Pfarrerin sie um Verzeihung für das Geschehene bittet.

 

Offener Brief an Yolanda Oquelí

 

Wenn Sie selbst aktiv werden möchten, schreiben Sie einen Brief. Mehr Infos hier.

 

 

 

Einladung zur Hauptversammlung des Guatemalanetzes Bern

 

Am 7. Juni 2012, 18 Uhr, hat das Guatemalanetz Bern zur Hauptversammlung im Le Cap in Bern eingeladen. Hier der aktuelle Jahresbericht:

 

Jahresbericht 2011

 

Jahresbericht 2011

 

 

"Guatemala sehnt sich nach Ruhe"

 

Die Sendung "Echo der Zeit" auf Radio DRS1 hat über den Besuch von Bischof Alvaro Ramazzini berichtet. Sie können sich die Sendung "Guatemala sehnt sich nach Ruhe" (ca. 5 Minuten) hier anhören.

 

 

 

DOK "Ueli Gurtner - Revolutionär wider Willen"

Ein eindrücklcher Dokumentarfilm von SF über Helden und Verbrechen im Kaffeeland Guatemala.

 


Bischof Alvaro Ramazzini zu Gast

Am Freitag, 25. November 2011, war der weit über Guatemala hinaus bekannte Bischof Alvaro Ramazzini Gast beim Guatemalanetz Bern. Er berichtete über sein Engagement für die indigene Bevölkerung Guatemalas. Ausführliches Interview