Guatemalanetz Bern |
PBI-Dokumente(Peace Brigades International) |
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10 Jahre ohne Krieg - Warten auf Frieden Die Umsetzung des Vertrages über die «Stärkung der Zivilmacht und die Rolle der Armee in einer Demokratie» 1996 unterzeichneten die guatemaltekische Regierung und die ehemalige Guerilla «Nationale Revolutionäre Einheit Guatemalas» (URNG) die Friedensverträge. Zehn Jahre später zieht das PBI Projekt in Guatemala Bilanz über die Umsetzung des Vertrags zur Stärkung der Zivilmacht und die Funktion des Militärs in einer demokratischen Gesellschaft. Im Mittelpunkt seines Berichts stehen die Modernisierung der drei Staatsorgane, die Bekämpfung der Straflosigkeit und die Verbesserung des staatlichen Sicherheitssystems. Obwohl Fortschritte in der Stärkung der Zivilmacht zu verzeichnen sind, hat sich die Realität der guatemaltekischen Gesellschaft gemäss konsultierter Quellen kaum positiv verändert. Die Unabhängigkeit der drei Staatsorgane bleibt schwach, die Quote strafloser Verbrechen ist hoch, die Korruption in staatlichen Institutionen besteht fort, Armeeangehörige patrouillieren gemeinsam mit der Polizei durch die Strassen und dem zivilen Geheimdienst fehlt ein institutioneller Rahmen. PBI Guatemala leistet seit 1983 Begleitschutzarbeit im Land. Zusammen mit vorliegendem Bericht will das Projekt zu einem konsolidierten Rechtsstaat beitragen, in dem die zivilgesellschaftlichen Organisationen ihren politischen Spielraum erhalten oder ausbauen können.
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El Petén: Das vergessene Departement Guatemalas Das PBI Team mit Sitz in Guatemala Stadt reist regelmässig in verschiedene Landesteile. Nur die Anfragen aus dem Departement El Petén müssen immer wieder abgelehnt werden. El Petén belegt fast ein Drittel der Landesfläche. Trotzdem wird die Region von staatlicher Seite vernachlässigt. Viele Teile sind schlecht zugänglich und es gibt wenig staatliche Kontrolle durch die Polizei oder das Militär. Das PBI Team besuchte die Region, sprach mit Vertretern verschiedener Bauern- und sozialer Organisationen. Mit der neu erschienen Spezialausgabe erfahren wir mehr über die Probleme der Region und warum sie nicht vergessen werden dürfen.
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Der Trend zur Kriminalisierung von Umwelt-Protesten
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