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Guatemalanetz Bern / Red de Guatemala, Berna |
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Verleihung Förderpreis für Entwicklungsarbeit
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Datum: 16. November 2001 Kampf für Gerechtigkeit als Lebensaufgabe Förderpreis für die Arbeit im Guatemala-Netz Bern Erstmals verlieh die Fachstelle OeME (Oekumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit) der Reformierten Kirchen Bern - Jura den Förderpreis für Entwicklungsarbeit. Der diesjährige Förderpreis wurde an Madeleine und Ruedi Rumpf vom Guatemala-Netz Bern verliehen. Gemeinsam mit verschieden MitstreiterInnen gründeten Madeleine und Ruedi Rumpf vor zehn Jahren das Guatemala-Netz Bern. Ihr Ziel ist die politische und kirchliche Bewusstseinsbildung sowie die Informations- und Solidaritätsarbeit. Für Madeleine und Ruedi Rumpf sind Solidarität und der Kampf für gerechtere Verhältnisse zur Lebensaufgabe und Lebenshaltung geworden. Für ihre Arbeit sind sie ständig unterwegs, empfangen Gäste und veranstalten Gottesdienste in verschiedenen Kirchgemeinden im ganzen Kanton Bern. Seit zehn Jahren zeigt das Guatemala-Netz beispielhaft, was es heisst für Friede einzustehen. Mit der Verleihung des Förderpreises soll das enorme Engagement für Menschenrechte und die kämpferische aufwendige Kleinarbeit von Madeleine und Ruedi Rumpf honoriert werden. Der Preis soll weiter als Anreiz für ähnliche Organisationen in unserer Region verstanden werden. Für das Guatemala-Netz ist der Förderpreis von grosser Bedeutung. Nicht nur die finanzielle Unterstützung sondern auch die Anerkennung in der Öffentlichkeit ist für die schwierige Arbeit wichtig. Im Vorfeld der Verleihung besuchte das Ehepaar Rumpf mit zwei Gästen aus Guatemala verschiedene Kirchgemeinden im Kanton. Teresa de Jesus Rafael und Anselmo Roldan Aguilar stammen beide aus dem Dorf Cuarto Pueblo, das 1982 Schauplatz eines schrecklichen Massakers war. Nach der Flucht nach Mexico kehrten sie 1993 in ihr Heimatland zurück. Seither setzen sie sich für die Einhaltung der Menschenrechte und Gerechtigkeit in ihrem Land ein. Für ihre, teilweise lebensgefährliche Arbeit, ist die Hilfe aus der Schweiz sehr wertvoll. Sie wünschen sich eine verstärkte Solidarität und möchten in der Schweiz auf die Situation in ihrem Land aufmerksam machen. Die Preisverleihung fand am 15. November in der Cinématte Bern statt. Der Preis kommt der Arbeit und den Projekten des Guatemala-Netz zugute. Sachbearbeiterin: Pascal Schütz |