Guatemalanetz Bern

 

 

 

Das Guatemalanetz Bern setzt sich für die Solidarität mit Menschen in Guatemala ein. Durch eine kontinuierliche Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit soll die Bevölkerung in der Schweiz für aktuelle Themen Guatemalas sensibilisiert und das Interesse am zentralamerikanischen Land wach gehalten werden.


 

AKTUELL: Recht ohne Grenzen:
Unterschriftensammlung im Endspurt!

 

Immer wieder verletzen Schweizer Konzerne im Ausland Arbeits- und Menschenrechte und missachten Umweltstandards.

 

Ein prominentes Beispiel ist der Schweizer Zementriese Holcim: Als Minderheitsaktionär ist der Konzern am Bau einer Zementfabrik in San Juan Sacatepéquez, Guatemala, beteiligt. Dabei werden die Rechte der lokalen, indigenen Bevölkerung - die das Projekt mit überwältigender Mehrheit ablehnt - komplett ignoriert. Soziale Spannungen, Gewalt und Repression sind die Folgen.


Um die in solche Konflikte verwickelten Firmen stärker in die Verantwortung zu nehmen, wurde die Kampagne „Recht ohne Grenzen“ ins Leben gerufen, bei der sich das Guatemalanetz Bern als Trägerorganisation engagiert. Mit einer Petition werden verbindliche Regeln für Schweizer Konzerne verlangt. Bis Ende Mai läuft nun der Endspurt der Unterschriftensammlung, es braucht noch einmal eine gemeinsame Anstrengung, um möglichst viele Unterschriften zu erreichen und damit ein starkes Zeichen für globale Gerechtigkeit zu setzen.


Das Guatemalanetz Bern sammelt gemeinsam mit anderen Organisationen am 8. Mai 2012 beim Käfigturm Unterschriften. Leisten auch Sie einen Beitrag, indem Sie noch heute online unterschreiben und den folgenden Link an Freunde und Bekannte weiterleiten: www.rechtohnegrenzen.ch.

 

PETITIONSBOGEN ZUM DOWNLOAD

 

 

 

 

 

AKTUELL: Ein Buch und ein Manifest:
Geburtstagsgeschenke für Holcim

 

Das Guatemalanetz Bern ist an einem Buch mit dem Titel „Zementierte Profite – verwässerte Nachhaltigkeit“ beteiligt, das anlässlich des 100-Jahr Jubiläums von Holcim publiziert wurde.

 

Das Buch wirft einen Blick hinter die saubere Fassade des Schweizer Zementkonzerns Holcim: Während sich die Firma gerne als nachhaltig und sozial präsentiert, sieht die Realität anders aus: In Guatemala werden die Rechte der lokalen Bevölkerung missachtet, Arbeiterinnen in Indien verdienen Hungerlöhne, die Luft in Argentinien wird mit Dioxin verschmutzt und Trinkwasserreserven in Kolumbien sind in Gefahr, auszutrocknen.

 


Das Buch kann an der Jahresversammlung des Guatemalanetzes für CHF 19.- gekauft oder bei Solifonds bestellt werden: Solifonds, Quellenstrasse 25, Postfach, 8031 Zürich. Oder:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


Gleichzeitig mit dem Buch "Zementierte Profite - verwässerte Nachhaltigkeit" wurde der Firmenleitung an der Jahresversammlung ein Manifest mit den Unterschriften von 100 Persönlichkeiten – darunter Prof. Emeritus Dr. Noam Chomsky, Maude Barlow (Vorsitzende Kanadischer Nationalrat), Rogate Mshana (Oekumenischer Rat der Kirchen), Ruth Dreifuss (ehem. Bundesrätin) oder Prof. Dr. Raul Montenegro (Träger des Alternativen Nobelpreises) – überreicht. Im Manifest wird Holcim aufgefordert, Arbeits-, Mitbestimmungsrechte und Umweltstandards weltweit zu respektieren.

 
Unterschreiben Sie das Manifest noch heute und leiten Sie den Link an Freunde und Bekannte weiter. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 

 

 

 

AKTUELL: Jahresversammlung von Holcim:
100 Years of Abuse. Pollution. Conflict.

 

Am 17. April 2012 feierte die Schweizer Zementfirma Holcim ihr 100-Jahr Jubiläum im Hallenstadion in Zürich. Gemeinsam mit anderen Organisationen machte das Guatemalanetz Bern dort die Aktionärinnen und Aktionäre von Holcim mit einer symbolischen Aktion und Flugblättern auf die dunklen Seiten des Konzerns – unter anderem die prekäre Situation in Guatemala – aufmerksam.


Medienmitteilung von Gewerkschaften und NGO's vom 17. April 2012

 

 

 

 

 

Guatemala

 

Guatemala liegt in Zentralamerika und ist eines der ärmsten Länder der Welt. Indigene Gemeinschaften, Frauen und Kinder leiden unter der extremen Armut, der Gewalt und Kriminalität besonders. Weiter

 

Über uns

 

Das Guatemalanetz Bern engagiert sich seit vielen Jahren für indigene Gemeinschaften und Basisorganisationen in Guatemala. Es setzt sich aktiv ein für mehr Gerechtigkeit und unterstützt indigene Gemeinschaften dabei, ihre Rechte einzufordern. Weiter

 

Aktuell


Einladung zur Hauptversammlung des Guatemalanetzes Bern

 

Am 7. Juni 2012, 18 Uhr, lädt das Guatemalanetz Bern zur Hauptversammlung im Le Cap in Bern ein. Nach dem offiziellen Teil von 18 - 19 Uhr gibt es einen kleinen Apéro. Um 19.45 Uhr zeigt ein guatemaltekischer Pfarrer auf, welche sozialen und ökologischen Folgen die Gold-Industrie auf das Leben der ansässigen indigenen Bevölkerung hat. Sie können sich hier online anmelden.

 

Einladung zum Download

 

Jahresbericht 2011

 

Jahresbericht 2011

 

4. - 6. Juni 2012: Das Leben ist kostbarer als Gold (Seminar)

 

Einladung zum vierten ökumenischen Seminar im Spannungsfeld von Bibel, Ökonomie und Ökologie.

 

Flyer

 

Mit Anna Leissing, Koordinatorin Guatemalanetz Bern

Jürgen Ebach, Theologie-Professor aus Deutschland und Erick Gruulos, Pfarrer aus der Gemeinde San Miguel Ixtahuacan, aus Guatemala.

 

In der Gemeinde von Erick Gruulos betreibt die kanadische Firma Gold Corp. die grösste Mine Guatemalas. Der Pfarrer wird die sozialen und ökologischen Folgen dieser Industrie auf das Leben der ansässigen indigenen Bevölkerung aufzeigen.

 

 

Endspurt der Kampagne "Recht ohne Grenzen". Klare Regeln für Konzerne. Weltweit.

 

Bundesrat und Parlament sollen dafür sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit Menschenrechte und Umwelt respektieren müssen. Das Guatemalanetz Bern sammelt gemeinsam mit anderen Organisationen am 8. Mai 2012 beim Käfigturm Unterschriften. Kommen Sie vorbei oder unterschreiben Sie die Petition online. Ihre Stimme zählt.

 

 

"Guatemala sehnt sich nach Ruhe"

 

Die Sendung "Echo der Zeit" auf Radio DRS1 hat über den Besuch von Bischof Alvaro Ramazzini berichtet. Sie können sich die Sendung "Guatemala sehnt sich nach Ruhe" (ca. 5 Minuten) hier anhören.

 

 

DOK "Ueli Gurtner - Revolutionär wider Willen"

Ein eindrücklcher Dokumentarfilm von SF über Helden und Verbrechen im Kaffeeland Guatemala.

 


Bischof Alvaro Ramazzini zu Gast

Am Freitag, 25. November 2011, war der weit über Guatemala hinaus bekannte Bischof Alvaro Ramazzini Gast beim Guatemalanetz Bern. Er berichtete über sein Engagement für die indigene Bevölkerung Guatemalas. Ausführliches Interview